So, nun habe ich als Scannerin eine doch eher ungewöhnliche Maßnahme ergriffen: Ich beschränke mich!
Das heißt nicht, dass ich mich in dem Sinne einschränke, meine Ideen nicht mehr zuzulassen. Nein, das tue ich weiterhin. Meine Ideen wandern nach wie vor in mein Scanner-Projektbuch.
Aber ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich alle Ideen wirklich umsetzen muss. Ich mache die Sachen, die mir gerade spannend erscheinen und verschwende keine Gedanken mehr an die Dinge, die ich gerade nicht tue.
Genau das war ja bisher ein Problem für mich: Während ich mich um das Eine kümmere, bleibt das Andere liegen und steckt mir sozusagen im Nacken. Jetzt schließe ich erst einmal damit ab, wenn es im Projektbuch steht. Es wird mir dann ja nicht mehr weglaufen bzw. ich laufe nicht mehr Gefahr, es zu vergessen.
Auch mit dieser Methode habe ich immer noch einiges, an dem ich dran bin. Aber dabei habe ich endlich etwas mehr Ruhe und fühle mich nicht mehr so getrieben.
Und manchmal blättere ich in meinem Projektbuch und muss über die eine oder andere Idee bereits schmunzeln. Dann bin ich froh, dass ich nicht sofort viel Zeit investiert haben.
Das ist der Stand der Dinge. Ich melde mich wieder, wenn es Neues zu berichten gibt.
