Das Leben ist ein Süßigkeitenladen

11. April 2009

Das mobile Inhaltsverzeichnis

Hier habe ich bereits über die Organisation des Scanner-Projektbuchs per Seitennumerierung berichtet. Ich verweise in diesem Artikel auch auf das „mobile Inhaltsverzeichnis“, ohne es zu beschreiben. Nun möchte ich meinem Versprechen, dieses zu erläutern nachkommen.

Normalerweise befindet sich ein Inhaltsverzeichnis ja am Anfang eines Textes oder Buches. Es ist fest mit dem Inhalt verbunden. Das mobile Inhaltsverzeichnis ist jedoch ein eigenständiges Werkzeug. Es ist nicht mit dem einzelnen Projektbuch verbunden, sondern ein eigenes Dokument. Dazu gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Die Projektbücher sind als Bände durchnummeriert. Die Seitenzahlen werden jeweils von 1 bis x nummeriert.
  2. (mehr…)

4. April 2009

Nummerierung erforderlich

Mittlerweile sind es einige Ideen / Projekte, die ich in meinem Projektbuch gesammelt habe. Nun kann es sein, dass eine neue Idee einen Bezug zu einer älteren Idee hat. Oder, dass Ausführungen der Idee B auch für die Idee M gelten.
Dann möchte ich natürlich auch diesen konkreten Bezug zu dieser Idee herstellen. Dazu gibt es verschiedenen Möglichkeiten:

  • der einfache Hinweis auf die entsprechende Idee, nach dem Motto „s. Suppenwagen“.
    Nachteil: ich muss das ganze Buch durchblättern, bis ich den „Suppenagen“ finde. Dann muss ich nachlesen, was genau bei dieser Idee den Bezug zur neuen Idee hat.
  • farbige Klebezettel, die ich an den Seitenrand klebe. Jede Farbe steht für einen direkten Zusammenhang.
    Nachteil: Das Projektbuch wimmelt irgendwann von diesen Klebezetteln und der Überblick wird mit jedem neuen Zettel letztlich geringer.
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11. Juli 2008

Immer dabei – das Diktiergerät

Gespeichert unter: Scanner-Projektbuch — scannerin @ 16:18
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Mittlerweile habe ich festgestellt, dass es mir nicht möglich ist, spontane Ideen immer gleich aufzuschreiben. Zwar habe ich immer etwas zu schreiben dabei, aber das eignet sich nicht an jedem Ort und in jeder Situation.

Mit meinem Diktiergerät kann ich jetzt mein Scanner-Projektbuch auch dann weiter führen, wenn der Ort oder die Situation für eine handschriftliche Notiz gerade unpassend ist. Wobei das Sprechen eine Art Ergänzung zum Schreiben ist, um (auch kompliziertere) Gedankenblitze schnell festhalten zu können.
Und die Kombination aus meinem Diktiergerät und dem Scanner-Projektbuch erscheint mir momentan optimal.

Ich habe ein flaches, digitales Gerät, etwas größer als eine Scheckkarte. Es ist so flach, dass es in jeder Jacken- oder Hosentasche Platz hat. Aufgeladen wird es über den USB-Anschluss am PC. Wahlweise kann ich meine Diktate abhören oder direkt auf den PC übertragen.
Hier wäre dann noch zu prüfen, inwieweit eine Diktat-Software das Ganze vielleicht noch ergänzen könnte. ;-)

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25. Mai 2008

Die Google Falle

Gespeichert unter: Allgemeines, Scanner-Projektbuch — scannerin @ 22:44

Nachdem ich mich vor einiger Zeit über die Idee eines Online-Projektbuches ausgelassen hatte, kam der Vorschlag, dies erst einmal über Google Texte und Tabellen zu versuchen. Ich fand die Idee erst einmal genial…

Bis ich jetzt das Buch „Die Google Falle“ von Gerald Reischl gelesen habe…
Ich möchte gar nicht so weit gehen, wie Herr Reischl in seinem Buch. Aber meine Projekte unter Google abspeichern, das will ich jetzt auch nicht mehr…

Hier ei n paar Links zu dem Thema:

Die Seite zum Buch

Google Watch Blog

Die Google Verschwörungstheorie (Interview mit Reischl)

Ein Beitrag in Insight

15. April 2008

Online Projektbuch

Gespeichert unter: Scanner-Projektbuch — scannerin @ 00:56
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Zur Zeit mache ich mir Gedanken über ein „Online-Projektbuch“. Ich stelle mir das so vor:

Ich könnte über ein Datenbanksystem meine Projekte von jeder Stelle, an der ich einen Computer und Internetzugang habe, führen. Also im Hotel vom Laptop aus, aus dem Büro, wenn mir da was einfällt und wenn ich weder Büro noch Laptop zur Verfügung habe, dann gehe ich ins Internetcafe.

Der einzige Haken: Ich bin kreativer, wenn ich ein Blatt Papier vor mir habe und einen Stift in der Hand. Aber die Vorstellung, damit über ein Suchsystem alles über ein entsprechendes Script aus meinem Projektbuch präsentiert zu bekommen, was zu meinem Schlagwort passt, ist verlockend.

Ich werde also darüber nachdenken und ich werde berichten.

6. April 2008

Verabschiedung von DIN A 4

Gespeichert unter: Scanner-Projektbuch — scannerin @ 22:57
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Ich habe nun schon sehr lange nichts mehr in mein Projektbuch eingetragen. Woran liegt das?

Nun es liegt auch daran, dass ich momentan sehr abgelenkt bin. Aber es liegt nicht nur daran. Sher empfiehlt ein dickes DIN A 4 Buch. Das habe ich also auch angelegt. Nun ist mir klar geworden, dass das für mich das falsche Format ist. Ich kann das Buch nicht mitnehmen. Es liegt Zuhause und ich muss Dinge, die ich notiert habe, da rein übertragen.

Das behindert mich aber. Denn, weil ich weiß, dass ich alles übertragen muss, fasse ich mich bei meinen Notizen kurz. Die kreative Situation ist aber dann vorbei, wenn ich die Notizen übertragen will. Eigentlich interessieren mich die Notizen dann schon gar nicht mehr, weil ich vielleicht weiter bin in meinen Gedankengängen.
Das Projektbuch kann ich nicht immer mitnehmen. Das hieße, ich müsste immer eine große Tasche mit dem schweren Buch herumtragen. Wer macht das denn freiwillig?

Was also ist zu tun?
Eigentlich ist es ganz einfach. Ich brauche ein portables Scanner-Projektbuch. Eines, das in meine Tasche passt und bei Bedarf von mir hervorgeholt und richtig genutzt werden kann. Deshalb habe ich mich jetzt entschieden, dass mein Projektbuch ein leinengebundenes DIN A 5 Buch, das nicht allzu dick ist, sein muss. Dann muss ich eben schneller ein neues Buch kaufen und das Alte beiseite legen, wenn es voll ist. Das ist ja nun auch nicht schlimm.
Ich nutze die Seiten auch im jetzigen Buch nicht so, wie Sher es vorschlägt. Es gibt im Grunde keine seitenübergreifenden Verweise. Gelegentlich mache ich auf einer alten Aufzeichnung noch eine ergänzende Notiz. Das kann ich aber auch anders regeln. Ich könnte z. B. die Projekte durch nummerieren und dann Nummernverweise einsetzen. Oder ich lasse grundsätzlich 1 Seite Platz für Ergänzungen, wenn ich mit meinen Aufzeichnungen fertig bin.

Ich bin mir aber noch nicht darüber klar, ob ich nun erst mein angefangenes DIN A 4 Buch bis zum Ende nutze, oder gleich mit dem neuen Format beginnen soll.
Mein kleines Projektbuch habe ich bereits… Ein blaues leinengebundenes Notbuch mit Bändchen.

25. Februar 2008

Eine Idee ausgearbeitet und wieder verworfen

Gespeichert unter: Scanner-Projektbuch — scannerin @ 22:22
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Das Scanner-Projektbuch hat echte Vorteile. Ziel ist es ja, die Ideen, die man so hat, im Projektbuch soweit auszuarbeiten, wie man eben kommt. Also auch erste Recherche-Daten, Vor- und Nachteile bis hin zu Umsetzungsstrategien.

Jetzt hatte ich die Idee, einen „mobilen Suppendienst“ zu organisieren. Mein Grundgedanke: Selbst mache ich, das womit ich mein Geld sowieso verdiene. Nebenher baue ich aber diesen mobilen Suppendienst auf. Ich stellte mir das erst einmal sehr einfach vor: Die Suppe von einem bestimmten Restaurant, in dem ich regelmäßig verkehre, mitkochen lassen, ein bis zwei Autos einsetzen (leasen) und die Ausfahrt der Suppe von 400-€-Kräften machen lassen. Natürlich sollen Suppen und eintöpfe nur aus frischen Zutaten (möglichst aus der Region) hergestellt werden.

Meine Vorstellung: Die Suppe für ca. 1,50 € pro Portion einkaufen und für 3,50 € die Portion verkaufen….

Meine ersten Recherchen zielten zunächst darauf ab, ob es dieses Angebot bundesweit gesehen, überhaupt schon gibt (weil hier bei uns gibt’s das noch nicht).
Es gibt da 2 Möglichkeiten:

  1. Es ist noch niemand auf die Idee gekommen, oder
  2. es lohnt sich nicht.

Sehr schnell war mir dann klar, dass es das Angebot zwar gibt, aber die Idee, wie ich sie im Kopf hatte, konnte ich direkt abhaken. Denn ich hatte folgendes gefunden:

  • ein mobiler Suppendienst einer Rentnerin, die damit lediglich ihre Rente aufbesserte und an einem Tag in der Woche nur ein bestimmtes Industriegebiet abdeckte.
  • einen Suppenladen, der neben dem Laden einen „Suppen-Party-Service“ anbietet. Der dazu vorgehaltene Wagen ist aber offensichtlich nicht ausgelastet, denn er wird zum Kauf angeboten.
  • alle Anbieter kochen ihre Suppe selbst und haben alleine einen Materialeinsatz von 0,80 – 1,00 € pro Liter. Rechnet man für 1 Portion 350 ml, kommt man mit 1 Liter auf ca. 9,70 € (Umsatz).
    Davon müssen dann noch die Kosten für Einweggeschirr (ca. 0,25 € / Portion), Stromkosten, Kosten für den Wagen usw. abgezogen werden. Will man da noch was verdienen und sich nicht selbst ausbeuten, muss man die Suppe wiederum so teuer verkaufen, dass sie keiner mehr essen will.
  • kein Wunder, dass die Erfahrungsberichte von zwei Einzelunternehmern, die ich gefunden habe, nichts Gutes beschreiben: sie müssen bis zu 18 Stunden pro Tag arbeiten und kommen trotzdem mehr schlecht als Recht über die Runden. Ihre Hauptarbeitszeit ist zudem an Sonn- und Feiertagen, auf Flohmärkten oder Veranstaltungen.

Kurzum: Solange das Kochen von Suppe für mich kein Hobby ist und bei mir zu „Entspannungsgefühlen“ führt, ist das kein Geschäft für mich. Klar wenn gar nichts anderes geht, kann man das mal versuchen. Aber mich da jetzt noch mehr reinhängen? Nö, das lohnt nicht.

Ohne mein Scanner-Projektbuch hätte ich diese Idee immer wieder im Kopf herumgewälzt, ich wäre gar nicht darauf gekommen, mir konkrete Gedanken zu machen und zielgerichtet zu recherchieren. Ich hätte die Idee dann auch nicht so schnell wieder fallen lassen können.

Deshalb bin ich meinem Scanner-Buch dankbar! Eine Idee weniger, bei der ich glaube, eine tolle Chance zu verpassen.

23. Februar 2008

Keine Zeit für gar nichts

Gespeichert unter: Allgemeines, Scanner-Projektbuch, Strategien — scannerin @ 00:24
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Nun ist mein letzter Beitrag schon etwas her. Warum ist das so?

Es ist sehr viel passiert. Ich bin beruflich stark eingespannt und habe keine Zeit, meine aktuellen Scanner-Gedanken aufzuschreiben. Außerdem habe ich eine Erkältung. Das macht mich auch nicht gerade leistungsfähiger. Einen großen Teil meiner zur Zeit wenigen freien Zeit widme ich momentan einem ganz besonderen Projekt. Reiner Zeitvertreib denke ich. Aber man muss zwischendurch ja auch mal entspannen.

Bis Mittwoch muss ich noch einige Arbeiten erledigen, so dass ich auch dieses Wochenende durcharbeiten werde. Aber dann ist etwas Land in Sicht.
Mein Stundenplan ist zumindest schon einmal in der Erstfassung fertig. Ich halte mich noch nicht dran, weil’s noch nicht richtig passt. Aber ich hoffe, dass es ab nächster Woche besser wird.

Es ist eben ein Unterschied, was man wann tun möchte und was einem von auß0en auferlegt wird…
Zur Zeit bin ich also eher extern gesteuert. Geldverdienen steht einfach im Mittelpunkt. Aber auch einiger Privatkram, der sehr zeitraubend ist. Aber das wird schon. Bisher habe ich mich immer aus solchen Phasen herausstrampeln können. Und das versuche ich aktuell.

Viel Einsatz und wenig Freizeit, damit dann wieder der Kopf frei wird. Ich habe zwei Projekte im Kopf, die ich unbedingt ins Scanner-Projektbuch eintragen will. Nur so zwischen Tür und Angel geht das nicht. Da warte ich lieber etwas. Besteht ja auch nicht die Gefahr, dass ich das vergesse. Dazu sind die Ideen zu wichtig und real für mich. Eine der beiden Ideen habe ich sogar schon so gut wie verkauft.

11. Februar 2008

Wenn mal alles so klappen würde

Gespeichert unter: Barbara Sher, Scanner-Projektbuch — scannerin @ 08:48

Mein letzter Eintrag im Projektbuch ist von Samstag. Eine Idee zu einem sehr speziellen Internet-Cafe (mehr wird nicht verraten!).

Gestern, beim Sonntagsspaziergang in herrlichem Wetter, habe ich mir schon wieder eine neue Idee in meinem Notizblock notiert. Auch eine gute Idee. Aber da muss ich noch richtig recherchieren. Womit ich aber direkt nach der Rückkehr begonnen habe. Na ja, zu Lasten des Projektbuchs. Da kam dann eben nichts rein. Obwohl ich ja von Sher die Aufgabe bekommen habe, jeden Tag etwas einzutragen….

Im Buch von Barbara Sher habe ich auch weiter gelesen. Also manches kommt mir doch sehr blöd vor. Oder zumindest „sehr amerikanisch“. Ich denke, die Kunst ist, sich aus diesem Buch das heraus zu suchen, was für einen selbst passt.
Was eben helfen könnte, zu ordnen und zu entlasten. Alles eins zu eins umzusetzen ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn.

Meine Idee zum Internet-Cafe und meine heutige Idee sind übrigens bestens für den „6-Jahresplan“ geeignet. Denn beides könnte ich derzeit niemals umsetzen. Dazu bin ich beruflich zu sehr mit Dingen eingespannt, die mir auch Spaß machen. Und ich will diese Dinge ja auch tun; zudem läuft es ja auch recht gut.

Ich beginne also dann doch mal einen solchen Plan. Ich muss ja nicht von Anfang an jedes Jahr etwas planen, denke ich…

6. Februar 2008

Ordnung schaffen

Gespeichert unter: Scanner-Projektbuch — scannerin @ 08:00

Am 03.02.08 habe ich mein „Scanner-Projektbuch“ begonnen. Mein erster Eintrag ist ein Projekt, das ich schon länger im Kopf habe. Ich habe es aber nie aufgeschrieben. Andere Ideen habe ich durchaus schon mal skizziert. Dafür hatte ich bisher eine Mappe „Ideen / Projekte“. Da habe ich ungeordnet abgeheftet, was ich notiert, teilweise ausgearbeitet oder auch nur als Ideenstütze irgendwo herausgerissen (z. B. Zeitungsartikel) hatte. Da bin ich jetzt wieder auf Sachen gestoßen, die ich wirklich unbedingt angehen möchte. Ich hatte sie nur mit dem abheften auch gedanklich abgelegt…

Jetzt werde ich diese Notizen und Zettel in meinem Projektbuch in eine Ordnung bringen. Die Aufgabe: Während 14 Tagen mindestens 1 Eintrag bzw. 1 Projekt pro Tag ausarbeiten. Danach erfolgen die Einträge so, wie mir die Ideen , was ich alles wie machen könnte, kommen.

Ich bin mal gespannt, ob Frau Sher Recht hat und jetzt mehr Struktur in meine Projekt-Ideen kommt.

Einen Tipp hatte ich schon umgesetzt: Ich habe immer einen kleinen Notizblock und einen Kuli dabei. Ich hatte immer viel zu viel vergessen, wenn mir so beim Stadtbummel oder Einkauf die Einfälle kamen.

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