Das Leben ist ein Süßigkeitenladen

23. Januar 2009

Ein Flop? Der Stundenplan 3. Teil

Ich habe Euch HIER meinen „Stundenplan nach Sher“ vorgestellt. Heute ist der Tag, an dem ich es zugeben muss: Der Plan hängt noch immer, aber ich arbeite nicht „wirklich“ danach. Es kommt immer etwas dazwischen. Das Leben ist im Fluss, ob während der Arbeit oder privat… Und dieser Fluss fließt ganz klar an meinem Stundenplan vorbei!

Nun muss ich mich entscheiden, wird der Stundenplan wieder zur Pinwand, oder überarbeite ich ihn nochmals und versuche es erneut? Ich bin unschlüssig. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach nicht nach Plan arbeiten kann, oder ob es nicht möglich ist. – Will sagen: Fehlt mir nur die Disziplin? Oder ist meine Arbeit so den aktuellen Gegebenheiten unterworfen, dass sie letztlich nur schwer planbar ist? Kann ich mich stur an einen Plan halten, während Anfragen eigentlich etwas anderes gebieten?

Arbeitet jemand von Euch erfolgreich mit einem Stundenplan? Und wenn ja, wie macht Ihr das? :-(

16. Februar 2008

Geschafft

Gespeichert unter: Barbara Sher, Strategien — scannerin @ 13:52
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So, jetzt habe ich das Buch zu Ende gelesen. Ich muss zugeben, dass ich einen etwas schalen Geschmack verspüre. Ein bisschen hat dieses Buch den Charakter eines Kochbuches. Irgendwie erscheint es mir pauschal und oberflächlich.

Ja, es hat mir geholfen und ich werde einige der Werkzeuge auch ausprobieren. Begeistert bin ich vor allem vom Stundenplan.

Ich hatte mir ja vorgenommen, das Buch erst zu lesen und danach die eine oder andere Übung auszuprobieren. Das werde ich also als Nächstes tun.

Dennoch: Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Frau Sher es sich sehr einfach macht. Einfach nach dem Motto: Tu was Du möchtest, der Rest wird sich finden… Ganz so ist es im (deutschen) Leben ja nun nicht.

Zudem finde ich, dass Sher alle Scanner zu Messies erziehen will. Dieses „Lebenswerk-Regal“ ist doch absolut daneben.
Ich bin aber auch eher jemand, der alles wegwirft, was keinen Nutzen mehr hat. Meine Regel: Was ich ein oder zwei Jahre nicht mehr gebraucht oder angefasst habe, werde ich auch in Zukunft nicht brauchen. Wenn es nicht gerade ein wichtiges Erinnerungsstück ist, dann kommt’s weg.

Anders werde ich natürlich mit dem Scanner-Projektbuch verfahren. Aber ein „Lebenswerk-Regal“ wird es bei mir nicht geben. Allerhöchstens eine Kiste mit Scanner-Projektbüchern, auf die ich bei Bedarf dann ja auch zurück greifen kann.

Ich schwelge eben nicht in der Vergangenheit – weder im positiven, noch im negativen Sinne.

Ich bereue nicht, das Buch gelesen zu haben. Es hat mir auch einige Anregungen gegeben. Aber ein direktes „Handbuch“, wie Sher es nennt, ist es aus meiner Sicht nicht. Schon gar nicht für deutsche Scanner. Denn vieles ist hier so nicht möglich, wie Sher es vorstellt. Zumindest nicht, wenn man nicht in Hartz IV oder der Sozialhilfe enden möchte.
Wenn man natürlich einen entsprechenden Lottogewinn machen würde…. – Da arbeite ich auch manchmal dran, aber das will mir nun gar nicht gelingen. ;-)

12. Februar 2008

Scanner-Berufswahl nach Sher

Gespeichert unter: Barbara Sher — scannerin @ 22:33

Oh je, da hat Frau Sher aber tolle Ideen bzgl. der Berufswahl für Scanner. Nun, ich habe als Selbstständige ja schon den idealen Scanner-Beruf. Allerdings hat Frau Sher da so Vorstellungen…

Aber auch hier muss man sich wahrscheinlich vergegenwärtigen, dass Frau Sher nicht Deutschland im Auge hat, sondern ihr Amerika. Denn manches geht hier doch gar nicht so, wie von ihr vorgeschlagen.
Sei’s drum. Das Kapitel Berufswahl regt zumindest an, über die eigene berufliche Situation und vielleicht auch die Wünsch, nachzudenken.

Also beruflich muss ich nichts verändern, was meine Wahl betrifft. Ich muss es jetzt – nach Sher – nur noch schaffen, in einem halben Jahr so viel zu verdienen, dass ich dann ein halbes Jahr frei nehmen kann, um mich meinen Scanner-Projekten zu widmen.

Das mit den „Träumen“ im Titel des Buches hat also seine Berechtigung…

Keine Entspannungsübung für mich

Gespeichert unter: Barbara Sher — scannerin @ 09:04

Ich nenne sie „Psycho-Übungen“. Und Psycho-Übungen sind nichts für mich. Da fordert Frau Sher mich jetzt beim Weiterlesen zu einer „Entspannungsübung“ auf, die ICH mit Sicherheit nicht machen werde! Also mal verkürzt dargestellt:

Man gehe in ein abgeschlossenes Zimmer oder eine Kammer, wo man alleine ist. Hier soll man sich dann so lange selbst Leid tun, bis man wirklich traurig ist. Wer zu weinen beginnt, ist dabei besonders erfolgreich. Unterstützen soll man dieses „sich-selbst-leid-tun“, indem man sich sagt, dass alles viel zuviel für einen ist, man die Last nicht mehr tragen könne…
Man soll sich in die Gefühlswelt eines 8jährigen begeben, der die Aufgaben des Erwachsenen zu bewältigen hat. Ja und wenn man sich dann so richtig Leid tut, soll man seufzen, bis der Seufzer der Erleichterung kommt….

Nein, Frau Sher! Also erstens tue ich mir nicht Leid. Ich suche nach einem Weg, nicht nach Mitleid (auch nicht von mir selbst). Ist keine Übung, die mir weiter hilft. Dazu muss ich natürlich sagen, dass mein „Leid am Scannerdasein“ nicht direkt Überlastung ist. – Natürlich arbeite ich viel. Aber auch gern und auch wenn ich zwischendurch jammere, weiß ich, dass ich das (zumindest theoretisch) als Selbstständige durchaus beeinflussen kann.

Mein Leid als Scannerin liegt vielmehr darin, dass ich nicht oder nur kurz das Gefühl habe, „das für mich Richtige“ zu tun. Und – ebenso wichtig – dass ich nicht alles tun kann, was ich tun will.
Allerdings, mich heulend ins Kämmerchen zurück ziehen, will ich überhaupt nicht!

11. Februar 2008

Wenn mal alles so klappen würde

Gespeichert unter: Barbara Sher, Scanner-Projektbuch — scannerin @ 08:48

Mein letzter Eintrag im Projektbuch ist von Samstag. Eine Idee zu einem sehr speziellen Internet-Cafe (mehr wird nicht verraten!).

Gestern, beim Sonntagsspaziergang in herrlichem Wetter, habe ich mir schon wieder eine neue Idee in meinem Notizblock notiert. Auch eine gute Idee. Aber da muss ich noch richtig recherchieren. Womit ich aber direkt nach der Rückkehr begonnen habe. Na ja, zu Lasten des Projektbuchs. Da kam dann eben nichts rein. Obwohl ich ja von Sher die Aufgabe bekommen habe, jeden Tag etwas einzutragen….

Im Buch von Barbara Sher habe ich auch weiter gelesen. Also manches kommt mir doch sehr blöd vor. Oder zumindest „sehr amerikanisch“. Ich denke, die Kunst ist, sich aus diesem Buch das heraus zu suchen, was für einen selbst passt.
Was eben helfen könnte, zu ordnen und zu entlasten. Alles eins zu eins umzusetzen ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn.

Meine Idee zum Internet-Cafe und meine heutige Idee sind übrigens bestens für den „6-Jahresplan“ geeignet. Denn beides könnte ich derzeit niemals umsetzen. Dazu bin ich beruflich zu sehr mit Dingen eingespannt, die mir auch Spaß machen. Und ich will diese Dinge ja auch tun; zudem läuft es ja auch recht gut.

Ich beginne also dann doch mal einen solchen Plan. Ich muss ja nicht von Anfang an jedes Jahr etwas planen, denke ich…

9. Februar 2008

Das Problem mit der Zeit

Gespeichert unter: Barbara Sher — scannerin @ 12:17

Gestern noch habe ich beschrieben, dass ich mir wieder zuviel vorgenommen habe. Aus Angst, sonst nicht mehr die Gelegenheit zu bekommen. Am Abend las ich dann folgendes im Buch:

„Zeitkrankheit nenne ich einen Zustand, den auch Scanner häufig erleben. Zeit, das ist für sie ausschließlich der gegenwärtige Moment, und sie vergessen völlig, dass es ein Morgen gibt. (…)
Da sie aber grundsätzlich mehr Dinge in Angriff nehmen, als sie auch nur annähernd gleichzeitig bewältigen könnten, lässt die Zeitkrankheit bei ihnen ein Gefühl der Panik aufsteigen.“

Ja, das passte ideal zu meiner Stimmung gestern. Der Tags müsste 36 Stunden haben und das würde noch nicht reichen. Ich gehe deshalb super spät ins Bett und bin morgens völlig gerädert. Gestern war es 3 Uhr, als ich endlich ins Bett gegangen bin.

Was habe ich getan? Nun, im Internet recherchiert, Notizen zur Arbeit erstellt und – natürlich um Abspannen noch etwas gelesen.
Muss das sein? Ich weiß es nicht. Darf das sein? Nein, denn ich werde mich damit kaputt machen. Fühle mich ja jetzt schon seit Monaten wie gerädert. Und wenn ich mal frei mache, beschäftige ich mich zumindest gedanklich mit all en Dingen, die ich jetzt nicht tue (weil ich etwas anderes tue)…

Das muss und soll anders werden!!!

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