Das Leben ist ein Süßigkeitenladen

23. Januar 2009

Ein Flop? Der Stundenplan 3. Teil

Ich habe Euch HIER meinen “Stundenplan nach Sher” vorgestellt. Heute ist der Tag, an dem ich es zugeben muss: Der Plan hängt noch immer, aber ich arbeite nicht “wirklich” danach. Es kommt immer etwas dazwischen. Das Leben ist im Fluss, ob während der Arbeit oder privat… Und dieser Fluss fließt ganz klar an meinem Stundenplan vorbei!

Nun muss ich mich entscheiden, wird der Stundenplan wieder zur Pinwand, oder überarbeite ich ihn nochmals und versuche es erneut? Ich bin unschlüssig. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach nicht nach Plan arbeiten kann, oder ob es nicht möglich ist. – Will sagen: Fehlt mir nur die Disziplin? Oder ist meine Arbeit so den aktuellen Gegebenheiten unterworfen, dass sie letztlich nur schwer planbar ist? Kann ich mich stur an einen Plan halten, während Anfragen eigentlich etwas anderes gebieten?

Arbeitet jemand von Euch erfolgreich mit einem Stundenplan? Und wenn ja, wie macht Ihr das? :-(

6 Kommentare »

  1. [...] @ 13:56 Tags: Stundenplan, Umsetzung Meine letzte Auseinandersetzung mit dem Stundenplan war HIER in Teil 3. Es klappt immer noch nicht, dass ich mich an diesen Plan halten würde. Allerdings habe [...]

    Pingback von Der Stundenplan - 4.Teil « Das Leben ist ein Süßigkeitenladen — 21. März 2009 @ 13:56 | Kommentar

  2. Hallo,
    auf der Suche nach Scanner-Info bin ich hier gelandet. Da ich auch freiberuflich tätig bin, habe ich mich dem “Problem” mit den vielen Interessen oft wie das erstarrte Kaninchen gegenüber gesehen. Zudem habe ich eine heftige und ziemlich lange Introspektive betrieben (nach dem Motto: Es MUSS doch etwas geben, das mich total packt und mitreißt, ich bin doof, ich kann mich nicht auf eines konzentrieren, deine Eltern geben langsam die Hoffnung auf, etc. – kennst du bestimmt).
    Meine Lösung sieht ganz gut aus, aber andererseits geht es jetzt schon wieder (war ja klar) los: Ah, interessantes Projekt. Wohin gehst du damit? Wie sieht deine Strategie aus? Womit verdienst du dein Geld? etc.
    *schmunzel*

    Einen Stundenplan habe ich nicht gemacht (glaube, dafür habe ich nicht den Elan *g*), dafür ein anderes Buch über “uns” gelesen, in dem wir als “Renaissance Seelen” bezeichnet werden, was mich persönlich mehr anspricht. Scanner klingt mir so technisch. :)
    Julia

    Kommentar von Julia — 18. April 2009 @ 22:55 | Kommentar

  3. Ich habe so meine Erfahrungen mit Stundenplänen, zumeist dienten sie mir dazu, sie nicht einzuhalten. Was ich meist mit Frustration, manchmal mit Humor nehmen konnte.

    Insofern finde ich deine Idee mit der Magnetwand wirklich gut, weil sie mir die Möglichkeit lässt, den ganzen Plan umzustellen. Vielleicht sollte ich eine Variante wählen, in der ich Kärtchen neben dem Plan habe und jeden Morgen neu entscheide, welche und wieviele an dem Taq “bearbeite” und wie lange.

    Wie unten schon gesagt, ich habe das Buch grade gelesen und mein Gehirn fährt grade hoch.

    Kommentar von somlu — 11. Juni 2009 @ 10:37 | Kommentar

  4. Inzwischen habe ich eine Lösung, ich habe mir einen großen leerem 5-Tagekalender gebastelt und den Wochentagen ist eine Spalte voraus gestellt, in der dutzende Postits kleben, die ich variabel auf die Wochentage verteilen kann und auch um kleben, wenn es dann mal nicht so klappt. Schön ist auch, wenn ich dann und wann mal Postits wegwerfen kann, weil eine Sache erledigt ist. Kommen aber immer wieder neue dazu. Ich werde die Zeit zwischen den Jahren mal nutzen neue zu schreiben, hat sich in den vergangenen Monaten ja auch einiges geändert. Außerdem habe ich erkannt, dass meine Selbstständigkeit meiner Scannerinnenseele entgegen kommt. Ich habe so viele unterschiedliche Dinge zu tun, dass ich gut ausgelastet bin und niemals die Gefahr von Routine droht.

    Kommentar von somluswelt — 13. Dezember 2009 @ 18:14 | Kommentar

    • Das ist eine gute Idee! Ich habe meinen Kalender inzwischen auf DIN A 5 umgestellt, damit ich mehr Platz habe. :-)
      Der Stundenplan hängt immer noch – wird aber regelmäßig angepasst. Dabei nutze ich auch Post-it, weil ich die Karten nicht ständig umschreiben will.

      Kommentar von scannerin — 13. Dezember 2009 @ 19:44 | Kommentar

  5. Ich glaube mein Kalender ist Din A1 oder so. Ich schleppe ein kleine Ideenbuch mit mir rum und habe ein Din A2 Skizzenbuch für zu Hause. Meinen portablen Kalender habe ich jetzt auch größer, liegt aber an meiner Arbeit, der alte war nur für privat gut.

    Kürzlich fragte mich eine Kollegin, wie ich noch die Zeit finde, all das zu tun, u.a. meine Origamisachen, die sie von mir mitbekommt. Ich weiß es auch nicht aber inzwischen fällt fernsehen fast vollkommen flach. Ich nehme alles auf, was ich gucken will und schaue es dann, wenn ich Zeit dafür habe.

    Kommentar von somluswelt — 14. Dezember 2009 @ 10:22 | Kommentar


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