Aufgrund des Tipps von Anja habe ich in den letzten Tagen „Die 4-Stunden Woche“ von Timothy Ferriss gelesen.
Ein durchaus nettes, amüsantes Buch. Allerdings eine große „Erleuchtung“ war es für mich nicht. Da ich auch im Managementbereich tätig bin, kenne ich die Theorien, die Ferriss vorstellt und abwandelt ganz gut.
Manche empfehle ich nicht nur, sondern wende sie auch selbst an.
Das Resummee aus dem Buch, das ich gezogen habe: Finde eine „Marktlücke“ oder Marktnische, die Du über einen Internetshop vertreiben kannst. Damit finanziert sich Dein Lebensunterhalt wie von selbst und Du hast Zeit, Dich mit anderen Dingen zu beschäftigen.
Wenn Du dann noch bereit bist, mit dem in einem Industriestaat verdienten Geld in „ärmeren“ Regionen zu leben, kannst Du mit relativ wenig Geld auch wie ein Millionär leben und musst nur wenig arbeiten. Ergo hast Du dann auch die Zeit, Dich mit anderen Dingen, die Dich mehr interessieren, aber nicht unbedingt Deinen Lebensunterhalt sichern, zu beschäftigen.
Also die Idee ist ja nicht wirklich neu. Allerdings läuft das von Ferriss vertretene Lebenskonzept meinem doch erheblich entgegen. Meine Reiselust ist arg begrenzt und ich möchte auch keinen ständig wechselnden Wohnsitz. Auch nicht, wenn das billiger ist und ich dadurch weniger arbeiten müsste.
Okay, es gibt ein paar nette Anregungen. Und das Buch hat mich amüsiert. Aber wie gesagt, die „echte Erhellung“ hat es mir nicht gebracht.
Trotzdem danke ich Anja. Ein paar gute Linktipps habe ich mir rausgeschrieben und letztlich liest man ja kein Buch, ohne dass es irgendwie Einfluss auf einen nimmt. Wer weiß, vielleicht finde ich noch die Marktlücke und lasse irgendwann einen Internetshop für mich arbeiten.
[...] ich muss es zugeben: Die Lektüre der “4-Stunden-Arbeitswoche” hat mich motiviert, diesen Schritt zu gehen. Sich frei machen, von Konventionen. Bei mir [...]
Pingback von Die Camping-Kiste « Das Leben ist ein Süßigkeitenladen — 19. Januar 2009 @ 07:10 |