waren im Jackpot der deutschen Klassenlotterie. Auch ich habe meinen Tipp abgegeben und konnte ein paar Tage von (für mich) großem Reichtum träumen.
Nein, ich habe sie nicht gewonnen, die Millionen. Es ist also beim Träumen geblieben. Aber vielleicht ein anderes Mal?
Was hätte ich mit so viel Geld getan, hätte ich gewonnen?
Im ersten Zug ist die Antwort einfach: Ich hätte mir / uns ein Haus mit einem schönen Garten gekauft. Da wären dann noch ein paar Millionen übrig geblieben. Was hätte ich also noch an meinem Leben verändert?
Okay, ich hätte uns auch noch ein Ferienhaus gekauft, damit wir nicht jedes Jahr ein anderes mieten müssen, das in der Regel auch noch schweineteuer ist.
Doch dann wird’s schon eng. Ich habe keine großen WÜnsche. Ich hätte vielleicht meine Arbeit eingeschränkt. Aber niemals würde ich aufhören zu arbeiten. Das meiste, was ich tue, macht mir ja Spaß. Aber die Existenzängste, die mich als Freiberuflerin doch hier und da plagen, die wären sicher weg gewesen. Denn einen Teil des Geldes würde ich so anlegen, dass genug herumkommt, um davon (normal) zu leben.
Das heißt also, dass ich gar keine 8 Millionen brauche. 2 wären vielleicht schon ausreichend – oder auch nur 1 Million. Aber – und das ist das große Problem – ich gewinne nicht! Noch nicht einmal 3 Richtige hatte ich.
Was bleibt, ist weiter zu träumen. Was mich allerdings erleichtert: Ich verspüre keinen Neid gegenüber dem Gewinner. Vielleicht braucht er das Geld ja viel mehr als ich. Und irgendwann werde ich auch meien Existenzängste im Griff haben. Dann ist’s sowieso egal, wie viel auf dem Konto ist.
Eines habe ich sowieso im Laufe meines Lebens gelernt: Wenn man mitmacht, geht es irgendwie immer weiter!