Sher schlägt gegen den Zeitdieb „alles machen zu wollen /müssen“, einen 6 Jahresplan vor. Ich soll also die Dinge, die mir im Kopf schweben, nicht nur ordnen. Die Projekte sollen auf 6 Jahre geplant werden.
Mir kommt das sehr lang vor. Und ich glaube nicht, dass es mich beruhigt, zu wissen, dass ich 2011 das Projekt X angehen will.
Denn mein Problem ist, dass ich befürchte, dass meine Idee dann schon überholt ist. Oder von jemand anderem umgesetzt. Das ist mir durchaus schon passiert. Ich hatte eine Idee, die ich auf Eis gelegt habe. Dann ist später irgendein Fluffi gekommen und hat gemacht, was ich schon lange im Kopf hatte.
Das Ganze dann noch als unglaublich innovativ proklamiert. Das ich nicht lache!
Also den 6 Jahresplan betrachte ich mit Skepsis. Ich schau erst einmal, was Sher sonst noch so vorschlägt und ob der Plan da dann für mich auch reinpasst.
Mir wäre es lieber, sie hätte ein Rezept, wie man alles umsetzen kann, ohne Zeit zu verlieren…
[...] Idee zum Internet-Cafe und meine heutige Idee sind übrigens bestens für den “6-Jahresplan” geeignet. Denn beides könnte ich derzeit niemals umsetzen. Dazu bin ich beruflich zu sehr [...]
Pingback von Wenn mal alles so klappen würde « Das Leben ist ein Süßigkeitenladen — 11. Februar 2008 @ 09:47 |
Heute habe ich im Büro – zufällig – das richtige Plakat für meinen zukünftigen 6-Jahres-Plan gefunden. Also, es wird schon.
Kommentar von scannerin — 13. Februar 2008 @ 00:42 |
Der 6-Jahres-Plan ist ja dazu gedacht, Blockaden zu entfernen und sich selbst vor Augen zu führen, dass mit etwas Zeit doch viel mehr umgesetzt werden kann als gedacht. Viele Scanner lassen sich ja dadurch abhalten überhaupt mit der Umsetzung zu beginnen, weil sie alles gleich, sofort und alles auf einmal wollen und das geht in aller Regel nicht. Barbara Sher rät daher, die für einen selbst wichtigsten Projekte an den Anfang zu legen und die weniger wichtigen für später zu planen. Oder man macht einen Wochenstundenplan und macht jeden Tag oder alle paar Stunden etwas anderes und beginnt mit allen Projekten gleichzeitig. Wichtig ist ihr, keine der Methoden soll blockieren. Falls sie das tun, weg damit, etwas für sich suchen, was passt.
Kommentar von auch eine Scannerin — 9. September 2008 @ 16:26 |
Hallo Scannerin,
das Schwierige ist meiner Meinung nach, etwas zu FINDEN, das für einen persönlich passt. Der 6-Jahresplan ist nicht so mein Ding, habe ich festgestellt. Ich kann nur schwer aufschieben…
Aber ich arbeite dran.
Grüße von der Scannerin
Kommentar von scannerin — 27. September 2008 @ 13:17 |